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Besinnungstag in Steinheim

Dieses Jahr hat uns Martin Keßler, geistlicher Beirat des Diözesanvorstands, mit dem Thema „Hoffnung und Horizonte“ einen ganzen Vormittag gezeigt, wie wir eine positive Einstellung zum Leben aufbauen und erhalten können. Mit 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Heilbronner Kreuzbundgruppen und uns Steinheimern war es eine große Runde. Alle haben mit viel Freude, Spannung und Aufmerksamkeit aktiv teilgenommen. Nach einem reichhaltigen Frühstück und erstem „Beschnuppern“ der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind wir mit einer kurzen Kennenlernrunde in den Tag gestartet.

Martin Keßler hat uns gleich mal vorgewarnt: Hinsetzen und nur zuhören gibt es nicht – mitmachen ist angesagt“ Und so war es auch!

Martin hat seine beliebten Handpuppen-Figuren wieder mitgebracht und mit diesen in unserer Mitte anschaulich gezeigt, wie Hoffnung entsteht und wie wir das Positive im Leben in den Vordergrund stellen können. Jeder aus der Gruppe hat dazu beigetragen und sich aktiv daran beteiligt. In Zweier- oder Dreierteams gab es zwischendurch auch Aufgaben für uns, z.B. sollten wir uns eine Situation aus der näheren Vergangenheit hervorrufen, welche in uns Freude auslöste und uns noch jetzt ein Lächeln ins Gesicht zaubert (und das kann auch nur eine Biene auf einer wunderschönen Blumenwiese gewesen sein). Diese Situation sollten wir auf ein einziges Bild übertragen und unserem Gegenüber genau dieses Bild beschreiben. Dieses „Standbild“ wurde dann wiederum von unserem Gegenüber wiedergegeben. Viele von uns werden sicherlich noch heute dieses „Bild“ als Kraftquelle für sich selbst nutzen.

Auch wenn sich nicht jeder kannte gab es keine Berührungsängste. Es wurde einander zugehört und natürlich haben wir auch viel zusammen gelacht. Wir haben gemeinsam aus dem Gottelob gesungen, den Segen gesprochen und gebetet. Am Ende hat Martin ein Körbchen mit Knöpfen und Steinen in allen Farben und Formen herumgegeben. Jeder durfte sich davon eines nehmen, welches ihn gleich angesprochen hat. Natürlich fragten wir uns warum?

Wir sollten eine Hoffnung von uns gedanklich in den Knopf oder das Steinchen legen. Die Hoffnung konnte für uns selbst sein oder für eine andere Person unserer Wahl. Den Knopf oder das Steinchen legten wir dann, mit guten Gedanken, in die Mitte unseres Kreises. Wir hatten auch die Möglichkeit, dass wir unsere Hoffnung in die Hände einer anderen Teilnehmerin oder eines anderen Teilnehmers gaben und sie oder er dann für uns unsere Hoffnung in die Mitte legte. Dies war ein wunderbarer Abschluss für diesen Besinnungstag.

Der Tag hat uns gezeigt, wie wichtig die Kreuzbund-Gemeinschaft für jeden einzelnen ist. Und wenn es für jemanden eine Zeit gibt, in welcher er oder sie das Gefühl hat, dass das Positive im Leben verblasst oder gar verschwunden ist, ist immer jemand da, welcher Farbe wieder in das Leben bringt.

Vielen Dank an Martin und wir freuen uns sehr auf den nächsten Besinnungstag.

Susanne Bauer