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Filmabend im Franziskushaus

Am 16. Mai war es mal wieder soweit: Unser Filmabend stand an. Das Thema Alkohol sollte wieder einmal im Vordergrund stehen und so hatten wir uns für den französischen Film „Die guten und die besseren Tage“ von Elsa Bennett und Hippolyte Dard entschieden. Die einfühlsame französische Tragikkomödie erzählt von Freundschaft und Suchtbewältigung dreier Frauen in einer Entzugsklinik.
Nach einem Autounfall verliert Suzanne das Sorgerecht für ihre drei Kinder. Sie hat keine Wahl mehr und muss sich in einer Entzugsklinik behandeln lassen. Kaum angekommen trifft sie dort Diane (eine mondäne Schauspielerin) und Alice (ein ungestümes Partygirl mit schwerer Vergangenheit), zwei Frauen mit starkem Charakter. Gemeinsam kämpfen sie nicht nur gegen die Sucht, sondern auch gegen ihre inneren Dämonen.
Denis, ein Sportlehrer und selbst trockener Alkoholiker, versucht, sie für ein gemeinsames Ziel zu gewinnen: Die Teilnahme an der Rallye „Les Dunes“ in der marokkanischen Wüste. Er muss viel Geduld aufbringen, um sein ungewöhnliches Team auf das Erreichen dieses Ziels vorzubereiten.
Ohne je zu moralisieren, gelingt es diesem kleinen, konzentrierten Film den Sisyphus-Charakter der Existenz zu veranschaulichen – als unentrinnbares Drama, dessen Härte aber besser durch menschliche Zuwendung als durch Alkohol gemildert werden kann. Ein sehr sehenswerter Film!
Trotz der Intensität des Films, war es ein sehr kurzweiliges Vergnügen und wie immer haben wir zum Abschluss über den Film diskutiert und uns ausgetauscht. Natürlich gab es nebenher auch wieder kulinarische Leckereien. Insgesamt war dies wieder ein besonderes Ereignis, welches mit Sicherheit wiederholt wird.